Was tun bei braunen Flecken auf den Zähnen?

Flecken von braunen Verfärbungen an den Zähnen sind sehr häufig. Menschen können sie oft verhindern oder beseitigen, indem sie bestimmte Lebensstiländerungen vornehmen oder sich zahnärztlich behandeln lassen.

Diese Flecken können in der Farbe von gelblich-braun bis schwarzbraun variieren. Die Form und Größe kann variieren. Einige Leute können unregelmäßige, fleckige Flecken bemerken, während andere braune Linien haben.

In diesem Artikel untersuchen wir, was dazu führt, dass sich verfärbte Stellen auf den Zähnen bilden. Wir beschreiben auch Möglichkeiten, sie zu verhindern und zu entfernen.4 Münder

Ursachen

Die folgenden Faktoren können zu braunen Flecken auf den Zähnen führen:

Speisen und Getränke

Viele dunkel gefärbte Lebensmittel und Getränke enthalten Chemikalien, die als Chromogene bezeichnet werden. Wie die Gerbsäure im Rotwein können diese Chemikalien den Zahnschmelz färben.

Mit der Zeit können diese Flecken dauerhaft werden, besonders wenn eine Person eine schlechte Zahnhygiene hat.

Lebensmittel und Getränke, die künstliche Farben und Farbstoffe enthalten, können ebenfalls zu einer erheblichen Verfärbung der Zähne führen.

Nikotin und Tabakwaren

Diese enthalten Partikel, die an mikroskopisch kleinen Poren im Zahnschmelz haften können. Die Partikel bauen sich bei wiederholtem Gebrauch auf und können die Zähne verfärben.

Flecken, die durch Rauchen, Kauen oder Tauchen entstehen, werden mit der Zeit immer dunkler und schwieriger zu entfernen.

Zahnstein

Die Tausenden von Bakterien im Mund vermischen sich kontinuierlich mit Speichel und Nahrungspartikeln zu einem klebrigen, lichtdurchlässigen Film, der als Plaque bezeichnet wird.

Wir halten das Niveau der Plaque durch Bürsten und Zahnseide unter Kontrolle. Schlechte Mundhygiene führt dazu, dass Plaque zu einer dauerhafteren Beschichtung aushärtet, die als Zahnstein oder Zahnstein bezeichnet wird. Sobald sich Zahnstein gebildet hat, kann er nur noch von einem Zahnarzt entfernt werden.

Neben der schlechten Mundhygiene erhöhen die folgenden Faktoren das Risiko der Zahnsteinbildung:

  • Rauchen
  • sehr krank, bettlägerig oder unbeweglich zu sein.
  • Diabetes
  • hormonelle Veränderungen, wie sie z.B. in der Pubertät, Schwangerschaft und in den Wechseljahren auftreten.
  • Medikamente, die den Speichelfluss im Mund reduzieren, wie z.B. Nervenblocker oder Medikamente zur Behandlung von AIDS.
  • Zahnkaries

Plaque- und Zahnsteinbakterien essen den Zucker, der durch den Mund fließt. Sie produzieren dann Säuren, die den Schmelz schwächen. Die dicke, hauchdünne Beschaffenheit von Plaque und Zahnstein führt dazu, dass diese Säuren über einen längeren Zeitraum an den Zähnen haften bleiben.

weiße Zähne Wenn die Säuren den Schmelz schwächen, werden die gelblichen Schichten des darunter liegenden Zahnes deutlicher. Die Zähne können dann gelblich-braun erscheinen. Wenn die Karies stark genug ist, können die Säuren ein Loch oder eine Höhle durch den Zahn bohren. Diese wird dunkel gefärbt.

Schon kleine Brüche und Risse in den Zähnen können Bakterien eindringen lassen und zu Karies führen.

Viele Menschen entwickeln dunkle Kariesflecken an den Rändern von Zahnfüllungen oder Kronen, wenn Bakterien durch Spalten eingedrungen sind.

Zahnkaries sind oft recht unangenehm und können bei größeren Patienten schmerzhaft sein. Fäulnis führt oft zur Freilegung der Wurzel oder des Nervs, so dass diese Zähne oft empfindliche kalte oder heiße Lebensmittel und Getränke sind.

Alterung

Mit zunehmendem Alter baut sich der weiße Schmelz, der die Zähne schützt, langsam ab und legt die darunter liegenden Schichten von gelbem Dentin frei. Dieser natürliche Prozess kann zu gelblich-braunen Flecken oder großen Flecken oder Verfärbungen führen.

Genetik

Die natürliche Zahnfarbe jedes Einzelnen ist anders, und einige können dunkler sein als andere.

Andere genetische Faktoren sind:

  • die Stärke des Zahnschmelzes
  • wie der Lack auf Pigmente und Säuren reagiert.
  • wie viel Verschleiß der Schmelz ausgesetzt ist.
  • Erbkrankheiten, wie z.B. Dentinogenese imperfecta
  • Entwicklungsbedingungen, die die korrekte Knochen- und Zahnbildung beeinträchtigen.
  • Frühere zahnärztliche Arbeiten
  • Zahnfüllungen, Kronen und Brücken verschleißen schließlich alle und verlieren ihre Farbe. Andernfalls kann das Metall in
  • Füllungen seine Farbe mit der Zeit auf den Zahn übertragen.

Medikamente

Einige Medikamente verursachen Zahnverfärbungen, insbesondere das Antibiotikum Tetracyclin und seine Verwandten. Dies ist bei kleinen Kindern üblich.

Andere Medikamente im Zusammenhang mit braunen Flecken auf den Zähnen sind:

  • Glibenclamid (Glynase)
  • Chlorhexidin, eine medizinische Mundwasserbehandlung
  • Schmelzhypoplasie
  • Dieser Zustand wird durch eine Entwicklungsstörung verursacht, die dazu führt, dass der Schmelz hart, aber dünn ist. Die Konturen der Zähne können kreidige, weiße oder gelblich-braune Flecken aufweisen.

Eine Schmelzhypoplasie kann erworben werden, ist aber manchmal von Geburt an vorhanden. In diesem Fall wird es als Amelogenesis imperfecta bezeichnet.

Häufige Ursachen und Risikofaktoren für Schmelzhypoplasie sind unter anderem:

  • unzureichende Aufnahme von Nährstoffen, insbesondere von Kalzium
  • Geburtsverletzung oder vorzeitige Geburt
  • virale und bakterielle Infektionen wie Masern oder Windpocken
  • Mütterkrankheiten oder Unterernährung während der Schwangerschaft
  • Belastung durch Toxine und Allergene
  • Fluorose oder die Einnahme von Fluorid
  • Zahnverletzungen oder -schäden
  • Zöliakie
  • Zahnärztliche Symptome sind oft die ersten auffälligen Anzeichen einer Zöliakie. Dazu gehören oft:

Flecken oder Flecken von braunen, gelben oder weißlichen Verfärbungen.
schwacher Schmelz
Lochfraß
Durchsichtigkeit
Die Probleme betreffen oft die Molaren und Schneidezähne. Sie erscheinen auf beiden Seiten des Mundes.

Fluorose

Zu viel Fluorid kann den Schmelz verfärben, besonders bei Kindern unter 8 Jahren.

Diese Verfärbung wird als Fluorose bezeichnet. Es kann als weiße oder gräuliche Streifen über die Zähne erscheinen. In schweren Fällen kann Fluorose zu dunkelbraunen Flecken und Vertiefungen führen.

Während die Symptome ähnlich sein können wie bei Karies, ist Fluorose im Allgemeinen harmlos.

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